Fertigung
Von der Idee bis zum fertig glasierten Kachelofen — traditionelle Handarbeit in vier Schritten.

Keramikmodell
Der Grundgedanke „Weniger ist mehr" prägt meine Kachelöfen. Sie zeichnen sich durch eine schlichte Formensprache aus, sodass sie Jahrzehnte ihre Ausstrahlung behalten. Viel Gespür und Erfahrung braucht es, damit sich Ihr zukünftiger Kachelofen in den vorhandenen Raum integriert. Bei der Entscheidung helfen Keramikmodelle im Maßstab 1:10, die in die spätere Raumsituation gestellt werden.

Überschlagtechnik
Diese Technik ermöglicht es, großformatige Keramikteile herzustellen. Schon im 18. Jahrhundert wurden Barocköfen auf diese Weise hergestellt. Zuerst wird aus angetrockneten (lederharten) Tonplatten ein Steggerüst aufgebaut, das die spätere Form bestimmt. Nach dem „Überschlagen" mit etwas weicheren Tonplatten werden Einzelsegmente geschnitten.

Gestaltungsoberflächen
Durch die kreative Oberflächenbearbeitung (bedrucken, modellieren, strukturieren und bemalen) sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die meisten Glasuren werden selbst hergestellt, als Pulver mit Wasser angesetzt und auf die Keramik aufgesprüht. Ofenglasuren werden bei ca. 1050 °C auf dem keramischen Scherben eingebrannt.
Ofensetzerbetriebe
Mit dem Ofensetzermeisterbetrieb werden die gewünschte Kachelofenbauweise und die technischen Details im Vorfeld geklärt.
Kachelofenbau Wöhrlin – Rudolf Wöhrlin, Markgrafenstr. 52, 79211 Denzlingen
Welte Öfen – Thomas Beha, Höchst 15+16, 79871 Eisenbach